Sonntag, 5. Oktober 2014

Schlierbach ....

Käse zum Frühstück, Pilze, Früchte und Beeren für die  Botanische Malerei.
 
Seminarteilnehmer der Botanischen Maltage im Stift Schlierbach
 
 Die Botanischen Malseminare im Stift Schlierbach (weithin bekannt durch den wohlschmeckenden Schlierbacher-Käse) stehen stets für besondere Erlebnisse.
Diesmal war allerdings nicht nur malen Thema Nr. 1, sondern auch das Wesen der Pilze.
Ein Seminarteilnehmer und hervorragender Pilzexperte kam bereits zum dritten mal mit seiner Gattin über 500 km weit aus Deutschland angereist um hier der historischen botanischen Malerei zu frönen.
 
Birnenstäublinge

 
Kohlenpilz auf Birkenast

 
gelber, fleckiger Trichterling

 
Schmetterlingsporling
 
 Nach nicht einmal einer Stunde im Wald kam er mit einem Korb unzähliger unterschiedlicher Pilzexemplare. Wir erfuhren dass Pilze nicht nur zum Essen - oder häufig auch nicht - taugen,
 
verschiedenfarbiges Papier aus Pilzen geschöpft
 sondern man daraus auch Papier schöpfen,
 
Mit Pilzen gefärbte Seidentücher
 Stoffe färben,
 
Sporenabdruck von Pilzlamellen  
 
 oder fantasievolle Bilder gestalten kann.
Im kommenden Jahr will er wiederkommen und wir werden dann am 12. April 2015 einen Pilz-Tag an das Botanische Malseminar anhängen. Da will er uns einige der vielen Möglichkeiten nahe bringen. Der Workshop kann auch unabhängig vom Botanischen Malkurs gebucht werden.
Bis dahin dauert es aber noch und ich werde zu gegebener Zeit nochmals darüber berichten.
 
Historisch-botanische Obstaquarelle von Barbara Schoberberger

Derzeit werden passend zur Zeit der Ernte anstatt der Blumen häufig auch Früchte illustriert. Bekanntlich ist ja die Zeit der Ernte. Unsere Zwetschken haben heuer allerdings keine Lust gehabt mich diesbezüglich mit Arbeit zu versehen. Der Birnbaum ist weg - siehe
"Requiem für einen Birnbaum" und die Apfelernte übernimmt alljährlich mein Mann.
Ich war daher nur mit der überreichen Ernte der "Uhudler-Weintraube" der Sorte "Isabella" beschäftigt. Natur pur - ungespritzt und für mich eine wahre Gaumenfreude.
 
Saftgewinnung aus Uhudler-Trauben

 Ist ziemlich mühsam, diese zu pressen - elektrisch klappte es gar nicht, da lobe ich mir dann umso mehr die alte, kleine Holzpresse - ein Erntehelfer vergangener Tage.
 
Ernte geschafft
 
Es ist ein gutes Gefühl, den Keller mit reichlichen Vorräten bestücken zu können.
Sowohl der Saft als auch die Marmelade schmecken - wie die Trauben - fantastisch!

Zumindest für den, der sie mag.
 

 
 

 
 
 
 
 
 

Keine Kommentare:

Kommentar posten