Samstag, 10. März 2018

Nicht mehr verblüfft ....

... sondern bestätigt
hat sich meine Vermutung, dass Amseln erkennen welche Äpfel biologisch sind. Wie im vorvorletzten Bericht geschildert, habe ich bald nach dieser Entdeckung zwei verschiedene Apfelhälften an verschiedenen Orten im Garten für die Amseln ausgelegt. Anfangs wurde an beiden herumgepickt und dann kam der Schnee und ich habe die beiden Apfelhälften aus den Augen verloren.


Heute habe ich wieder nachgesehen. das war vom Bräburn aus der Steiermark, gekauft  im Supermarkt übrig. Obwohl ich bewusst Wert darauf lege, möglichst österreichisches Obst und Gemüse zu kaufen habe ich unterschätzt, wie sehr auch hierzulande offensichtlich gespritzt wird. Wie bereits im Blog "Verblüfft" festgestellt, haben die Amseln auch dieses mal die Schale des angebotenen Apfels nicht verzehrt und ausgepickt liegen gelassen.

Und was blieb vom anderen halben Apfel?

NICHTS

 Absolut nichts mehr war vom biologischen, ungespritzten  Apfel eines Bauern aus der Region übrig. Es dürfte zweifellos der gesündere gewesen sein - das wussten zumindest die Amseln ....   
Alles war spurlos weg! Zugegeben, er war schon ein wenig mürbe und hat nicht mehr ganz so saftig und knackig geschmeckt als jener vom Supermarkt, aber die Amseln haben mir gezeigt, welcher der gesündere Apfel war .....


Wäre übrigens eine gute weitere Geschichte für mein Buch gewesen, aber das ist bereits im Druck und ist ab der Karwoche bei mir, bei den Rahmen-Damen in Scheibbs, bei Blumen Mayrhofer und der Sparkasse in Purgstall erhältlich.

Es beinhaltet viele Erzählungen im Zusammenhang mit den jeweils gemalten Motiven, hat 240 Seiten, 130 Abbildungen von Aquarellen und viele Fotos.
Nähere Details auf:
 www.schoberberger.at  


Am 21. April 2018 um 15:00 Uhr wird es im Rathaus von Purgstall präsentiert.
Es ist allerdings schon ab der Karwoche bei mir erhältlich und kann auch bestellt werden .....

Donnerstag, 8. Februar 2018

Kneipp-Kuranstalt Lumper


NEU – zusätzliches Malseminar
im Kneipp-Kurhaus Lumper in Unternberg bei Purgstall              
am Sa. und So. dem 22. und 23. September 2018

 

Botanische Illustration im nostalgischen, bewusst gepflegten  Stil der Jahrhundertwende des 19. Jahrhunderts! Auf dieses Malseminar freue mich ganz besonders, weil ich mich  in diesem bezaubernden Ambiente sehr wohl fühle und die hausgemachten Speisen von Helga einfach vorzüglich schmecken.
 
Ein Grund, heuer auch meine Geburtstagsfeier mit einer Winterwanderung zu verknüpfen.
 
 
Nachdem ich mir so richtig ein Bilderbuch-Winterwetter mit Schnee gewünscht hätte, dieser Wunsch sich aber nicht erfüllte, hat mir eine liebe Freundin aus Göstling eine große
Kühltasche voll mit Schnee mitgebracht, der dann natürlich fröhlich ausgestreut wurde.

  
 
Die Erlauf-Schlucht entlang ging es mit meinen Gästen nach Unternberg
um dort im Kneipp-Kurhaus stimmungsvoll zu feiern. 
 
 
Es fanden dort bereits früher einige Malseminare, die aber auf Grund des leider nicht sehr hellen Saales wegen zu wenig Licht problematisch waren, statt.
Ich habe dieses Manko immer bedauert und es tat uns allen sooo leid,
weil alles Andere einfach zum Wohlfühlen war. Aber nun HURRA!
Martin Lumper kann nun helle Zusatz-Leuchten an der Decke montieren, ohne dadurch das stilvolle Ambiente des  Saales zu zerstören und damit dürfte das Lichtproblem gelöst sein. Gleich nach der Geburtstagsfeier hat er mir die Leuchten vorgeführt, woraufhin wir unverzüglich den Termin für obiges Seminar vereinbarten.
 
Zimmermöglichkeiten gibt es direkt im Kurhaus (Telefon 07489 2328) oder sind im ca. 2 km entfernten Ort Purgstall auf der Gemeinde (07489 2711) zu erfragen.
 
Die beiden Frühlings-Malseminare am Mostlandhof sind inzwischen ausgebucht. Für die Herbst-Seminare sind am Mostlandhof noch einige wenige Plätze frei. Da am Mostlandhof keine weitere Terminmöglichkeit bestanden hätte, war dies ein Grund mehr

für mich, nun zusätzlich das Seminar in Unternberg einzuschieben.
  
Ich freue mich auf Ihre/Deine/Eure Anmeldung!
 
 
Das Kurhaus ist umgeben von einem Gastgarten mit uraltem Baumbestand
und liegt nahe der romantischen Erlauf-Schlucht.

Samstag, 3. Februar 2018

Verblüfft ...

Alljährlich haben wir auf unserem uralten Apfelbaum stets einige Äpfel als Winterfutter für die Amseln und Drosseln stehen gelassen. Da wir diesen im Vorjahr wegen seines morschen Zustandes entfernten, habe ich heuer einige (österreichische!) gewaschene Apfelhälften aus dem Supermarkt in den Garten unter die Sträucher geschmissen. Soweit so gut, ich sah auch eifrig Amseln daran herumpicken. Verblüfft stelle ich allerdings fest, dass diese die Schale mieden. Offensichtlich gekonnt haben sie wohl den Inhalt genossen, aber die Schalen verweigert. Das ist bei den naturbelassen Äpfeln des einstigen Baumes niemals vorgekommen!


Und das stimmt mich doch sehr nachdenklich! Habe nun einen Bio-Apfel für die Amseln hinterlegt und bin gespannt, ob die Schale desselben ebenfalls verweigert wird. Bericht darüber folgt zu gegebener Zeit ....

Was denkst DU - was denken SIE ?
Es würde mich interessieren - Rückmeldungen an:  barbara@schoberberger.at

Vorfrühling im Jänner

Warm war es, viel zu warm, für den Winter Ende Jänner.
Aber auch wohltuend war er mein Fußmarsch nach Scheibbs in der wärmenden Wintersonne.

Die Primel und Gänseblümchen standen ja bereits allerorts zu Winterbeginn in den Startlöchern um ja die Ersten zu sein. Doch nun blühen auch bereits die ersten Schneeglöckchen, Leberblümchen und Krokusse und leuchteten vorwitzig in den Gärten.

Bei einer Skulptur aus Dosen konnte ich mir ein Lächeln ob dieser Kreation nicht verkneifen.

Entlang der aufgestauten Erlauf zogen ruhig und elegant einige Schwäne ihre Runden.


Erste blaue Blüten des Ehrenpreis säumten bereits den Wegesrand und die Schneerosen zogen sich weit genug auf das steile Ufer der Erlauf zurück, um dem menschlichen Pflücken zu entgehen. 

Aus den Sprüngen des hölzernen Geländers war ein Mini-Wald aus Moos dabei, neuen Lebensraum in der Natur zu erobern.

Die gelben "Würstel" der Haselnüsse lockten Bienen und ich genoss den warmen Tag, wenngleich mit ziemlicher Sicherheit der Winter nochmals in voller Härte zurückkehren wird.

Mittwoch, 20. Dezember 2017

Schöne Festtage



 
Gesegnete Weihnachten, Zeit für Besinnung und
alles erdenklich Gute für das neue Jahr allen
Lesern und Freunden der Botanischen Malerei herzlich
Barbara Schoberberger.
 
PS.: Hatte heuer einen ziemlich turbulenten, anstrengenden Herbst
und deshalb den Blog etwas vernachlässigt. Mein Neujahrsvorsatz
lautet dahingehend, dass ich mich diesbezüglich 2018 wieder
fleißiger einbringen werde.

Donnerstag, 16. November 2017

Ich habe mich angemeldet .....

.... zur internationalen Ausstellung
" Floras große Meister" .
Im Zuge des Schriftverkehrs habe ich heute nachstehendes E-Mail erhalten: 
 
 
E-Mail-Kopie
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Es handelt sich dabei um eine jurierte, botanische Ausstellung an der sich 14 Länder an verschiedenen Standorten zeitgleich präsentieren. Anfangs habe ich lange gezögert ob ich mir den Aufwand antun solle aber dann wollte ich es doch irgendwie wissen! Ich habe nachstehende drei Bilder eingereicht:

 
Großer Fingerhut, Frauenschuh und Türkenbundlilie
 
Nun freue ich mich vorerst einmal riesig über die nette Rückmeldung seitens einer der in Deutschland verantwortlichen Organisatorin und hoffe auf gute Chancen. Aber selbst wenn es letztendlich doch nicht klappen sollte, haben mich diese Zeilen gestärkt um bei meiner Linie zu bleiben.
 
 
 
Bitte drückt mir die Daumen, dass es klappt und ich bei dieser hochkarätigen Ausstellung dabei sein werde!
 
 
 
 
 
 
 

Donnerstag, 21. September 2017

Skierniewice

Ausstellung Botanischer Kunst


Es war eine Einladung die ich anfangs ablehnte. Es war das Angebot im großen Ausstellungsraum anlässlich des "40. Blumen-, Obst- und Gemüsefestes" meine botanischen Aquarelle zu präsentieren.
Ich zögerte und stand demselben wegen des Transportes, der Entfernung von etwa 700 km und der fremden Sprache eher ablehnend gegenüber.

Erst als man mir die Übernahme des Transportes, die Versicherung der Bilder und eine Dolmetscherin für die gesamte Zeit der Ausstellung zusicherte, war ich dazu bereit.


Rückblickend kann ich sagen, es war eine gute Entscheidung. Die Bewerbung war perfekt und der Besuch der Ausstellung übertraf bei weitem meine Erwartungen. Der moderne VW-Bus stand pünktlich zum Beladen vor der Haustür.  Nach der Abfahrt am Freitag, dem 8. September um 6:00 Uhr früh kamen wir um ca. 16:00 beim Kulturzentrum in Skierniewice an.

 
Das Team des Kulturzentrum erwartete uns bereits und das große Auspacken und Sortieren begann.  

 
Zwischendurch wurde auf das leibliche Wohl geachtet und es herrschte außerordentlich gute und fröhliche Stimmung.  

 
Die quirlige und überaus liebenswürdige Anja übernahm das Regiment. Geschmackvoll wurden die Bilder in Gruppen arrangiert und routiniert aufgehängt. Doch knapp 100 Bilder perfekt zu hängen dauert. Bereits Samstag abends sollte die Vernissage sein.
 
 
Um 22:00 Uhr wurde ich trotz anfänglichem Widerspruch ins Hotel gebracht, mit dem Versprechen das Team würde den Rest allein erledigen.
 
 
Und sie haben Wort gehalten. Bis 2:00 Uhr früh haben sie durchgearbeitet und am nächsten Vormittag war alles perfekt arrangiert und der Raum pipifein sauber gemacht.
 
 
Bei der Gestaltung des Büffets legten wiederum alle Hand an.
 
 
Die Vernissage konnte pünktlich beginnen und sowohl Anja als auch Renata, die Dolmetscherin und der Kultur-Verantwortliche seitens der Gemeinde Skierniewice standen mir professionell zur Seite.
 
 
Die Aquarelle fanden guten Anklang und manche der Besucher konnten kaum glauben, dass die Bilder tatsächlich gemalt sind.
 
 
Ich freute mich über den hübschen Blumenstrauß.
Renata, ihr Mann Josef, Anja und Hr. Sawitzki, standen mir hilfreich bei allen an mich herangetragenen Fragen zur Seite.
 
 
Am darauf folgenden Sonntag wurde ich zum Ausflug in eine Porzellanmanufaktur

 
mit hochwertigen und exquisiten Porzellan-Gegenständen eingeladen.
 
 
Das in der Nähe befindliche Schloss war ebenfalls sehr sehenswert.
 
 
Ebenso wie dieses, begeisterte mich der gepflegte, riesige Schloss-Park mit seinem uralten Baumbestand. Im Bild die Dolmetscherin Renata vor einer riesigen Platane. 
 
 
 Faszinierend der junge Ahorn-Baum, der sich in einer Astgabel der Platane angesiedelt hat.

 

 
Nur einige wenige von vielen Impressionen aus dem Schloss-Park.

 
Nach dem genussvollen Bummel im Schloss-Park ging es in ein weiteres Parkgelände.



 
 

 
Diese weitläufige, äußerst romantische Parklandschaft war der Lieblingsort einer Dame (deren Name mir bedauerlicherweise entfallen ist), in dem sie verschiedenste Ruinen erbauen ließ, um sich daran zu erfreuen. Ihr Wunsch, darin begraben zu werden, wurde leider nicht erfüllt. Es war eine Oase in der man so richtig Energie tanken konnte. Die darauffolgenden Tage waren ausgefüllt mit Einladungen und Besichtigungen, über die ich in einem weiteren Blog noch berichten werde. Die täglich geöffnete Ausstellung wurde währenddessen stets von kompetenten Leuten des Kulturzentrums betreut.
 
Renata und ihr Mann Josef begleiteten mich während des gesamten Aufenthaltes in Polen und gestalteten diesen für mich zu einem wunderbaren Erlebnis. Einem Erlebnis, das von den Gemeinden der Stadt Kierniewice und der Nachbargemeinde Makow finanziert wurde.