Samstag, 6. August 2016

Ferien mit Max

GARTENIDYLLE
 
Es ist schon wieder einige Wochen her, dass mein Enkel Max für einige Tage die Ferien bei uns verbrachte. Ich war glücklich ihn ´mal etwas länger bei mir zu haben.
 
 
Er wollte sich gerne nützlich machen und hatte sichtlich Spaß bei der Gartenarbeit. Ganz fleißig hat er die verwelkten Rosen und die überhängenden Zweige der Hecke abgeschnitten.
 
HOCHKAR
 
Wir eroberten bei herrlichem Wetter den Gipfel des Hochkars und ich freute mich, feststellen zu können, dass  er ein toller und ausdauernder Wanderer ist.
 
 
Während Opa den Lift bevorzugte waren Max und ich auf Schusters Rappen unterwegs.
 
 
 
Beim Abstieg vom Gipfel erlebte ich, dass Max nicht nur ein toller Junge,
sondern auch ganz Kavalier war. Opis Foto liefert hierfür den Beweis!
Leider hat die kulinarische Verpflegung danach am Geischläger-Haus nicht ganz den geschmacklichen Erwartungen unserer Gaumen entsprochen. 
Aber das hat unsere gute Laune nicht beeinträchtigen können. Ein riesiger Eisbecher danach im Schutzhaus hat uns dafür voll entschädigt. 
 
 
Weißer Germer
Alpenrose
 
Zu meiner besonderen Freude konnte ich feststellen, dass Max sich neben den üblichen Jugend-Interessen und Sport auch recht gut mit Natur und Pflanzen auskennt. 
 
 
 
Wir beobachteten das geschäftige Treiben auf dem riesigen Ameisenhaufen.
 
 
  
 
In einer Riesenpfütze am Wegesrand wiederum tummelten sich unzählige Kaulquappen.  
 
 
Später Querfeldein eine Abkürzung nehmend, erreichte Max lange vor uns das Schutzhaus.

 
 
MENDLINGTAL
 
Begeistert hat uns tags darauf auch die Erlebniswelt im Mendlingtal. Wir sind beim Herrenhaus gestartet und hatten viel Spaß mitsammen.
 
Der Lois, die Fischteiche, die Mühle, die Brücken und Stege ...
 
 
.... es war ein vergnügtes herumalbern und dahinschreiten - barfuß mit den Schuhen in der Hand .....
 
 
 
Max erkletterte die Quelle und wir stillten den Durst mit dem köstlich kühlen Wasser aus ihr.
 
 
Wir bestaunten den mächtigen Baumpilz ....
 
 
..... begutachteten den Steine tragenden Wurzelstock ....
 
 
 
und tauchten ein in die Blätterwelt des Lattichs.
 
 
Na ja, ganz darin unterzutauchen haben wir dann doch nicht geschafft.
 
 
Knapp vor dem Schmiedehaus gab es neben dem Fluder für das Sägewerk auch mehrere kurzweilige Animationen für Kinder (und alle die sich ihr kindliches Gemüt bewahren konnten).
 
 
Die Ausstellung im Schmiedehaus finde ich sowieso ganz toll gemacht. Da wird dem Besucher das einstige Leben der Region sehr lebendig und verständlich dargestellt.
 
 
Jungs wollen klettern - auch dazu haben sie im Mendlingtal die Möglichkeit.
 
 
Wieder retour zur Mühle und bald beim Herrenhaus angekommen haben wir uns mit köstlichen Forellen und einer vorzüglichen Nachspeise verwöhnt. 
 
Es waren wunderbare Tage mit Enkelkind!







 

Freitag, 22. Juli 2016

WAS TUN?

Peterle der Insektenjäger!
 
 
Im Vorjahr habe ich bei unserer Garten-Umgestaltung mit Begeisterung insektenfreundliche Stauden und Sträucher gesetzt. Eine Buddleja war natürlich auch darunter. Freute ich mich doch schon riesig auf die Aussicht, verschiedene Falter damit erfreuen zu können.
 
 
Da kannte ich allerdings Peterle noch nicht. Und ich liebe ihn! Sehr sogar. Die Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und dergleichen liebe ich allerdings auch. Ich hätte nie damit gerechnet, dass er sie ebenfalls lieben könnte. Allerdings bevorzugt er sie lieber als Beute. Und er frisst sie. ALLE! Zumindest alle die er erwischen kann.
 
 
Bis jetzt waren es meist die Fliegen am Fenster. Das heißt für mich, keine Blumen mehr am Fensterbrett! Die sind bei seinen Jagden nämlich im Weg! Interessant sind außerdem auch Weberknechte und so ziemlich alles was im Garten kreucht und fleucht. Nur die Ameisen und Läuse auf den Sträuchern sind ihm egal.  Aber jetzt hat er NEUES entdeckt!
 
 
Schmetterlinge, die sind so schön bunt! Und sie kommen zuhauf - zum Schmetterlingsstrauch. Da braucht er nur zu warten. Ein Sprung (den ich leider nicht im Film erwischte) und schon mampft er wieder sein eben erlegtes Leckerli. Abgebrochene Zweige fallen unter Kollateralschaden!  
 
Im Moment bin ich ziemlich ratlos!
WAS TUN?
Den Schmetterlingsstrauch wieder entfernen?
Wäre zwar schade aber für die (meisten) Falter lebensrettend.
 
Peterle die Freiheit die er so sehr liebt einschränken?
Das wäre vermutlich für uns beide fürchterlich.
 
Der Natur ihren Lauf lassen und seinen Jagdinstinkt einfach dulden?
Ich weiß es nicht. Bin derzeit ziemlich ratlos.
 
WIE WÜRDEN SIE/DU ENTSCHEIDEN?
Deine/Ihre Meinung interessiert mich und ich würde mich über einen Kommentar freuen!
 
 
 
 
 
 
Ich würde mich über Ihre/Deine Meinung freuen!!!!

Mittwoch, 13. Juli 2016

Sommer-Sonne-Burgenland ...

Heiß, sehr sehr heiß war es,
als wir vor einigen Tagen beschlossen uns an den Schönheiten des
Seewinkels zu erfreuen.
 
 
Erste Station war Rust mit seinen unendlich vielen Storchen-Nestern. Es war eine Freude zu die Storchfamilien zu beobachten.
 
  
 
  
Die Jungstörche, obwohl schon ziemlich groß, genossen es sichtlich gefüttert zu werden. Ob die Storcheneltern beim Futter besorgen ebenso ins Schwitzen kamen wie wir? Mein Mann und ich fanden jedenfalls bereits das köstliche Mittagessen im lauschigen Schatten ziemlich schweißtreibend. Aber ich will nicht jammern - es ist ja Sommer!!!!
 
  
 
   
Über Ungarn ging es dann auf wenig befahrenen Seitenstraßen weiter in Richtung Seewinkel. Hier machten wir einige sehr nette Zwischenstopps.
 
 
Schier endlos scheinende Weite, glühende Sonne, Backofenwind und eine bunte Vielfalt an Pflanzen begleiteten uns auf dem weiteren Weg in den Seewinkel.
 

 
Bald war das eigentliche Ziel erreicht. Der Seewinkel, die lange Lacke, die Puszta - eine  Gegend, in der ich zwar nicht leben möchte, die aber dennoch immer wieder einen besonderen Reiz auf mich ausübt. Die Hügel, die Berge im Hintergrund, die würde ich irgendwann einfach vermissen.
 
Die Ebene, die vielen von unzähligen Vögeln bevölkerten Wasserflächen - sie vermitteln eine ganz besondere Atmosphäre.  
 

Feld-Rittersporn

 
 
Luzerne

 
Dorniger Hauhechel

Riesen-Exemplar vom blauen Natternkopf
 Faszinierend auch die Flora! Noch nie habe ich einen soooo riesigen Natternkopf wie hier  gesehen. Der Wind begleitet vom Summen der Bienen, Schmetterlinge und anderen Insekten ließen mich vergessen, dass ich hier meist vergeblich Schatten finden würde. 
 

 


Schilf am Ufer des Neusiedlersees


In Illmitz ließen wir - nach einer kleinen Abkühlung im See - bei einer genüsslichen Jause und Zigeunermusik-Feeling den Tag ausklingen, bevor wir uns auf die Heimreise machten.
 
 
Lediglich die Mühle in Breitenbrunn hat uns dann doch noch zu einem kleinen Abendbummel verleitet. Ich hoffe, dass ich mit dieser kleinen Auswahl an Bildern
allen Blog-Leserinnen und -lesern  die Besonderheiten des
Burgenlandes nahe bringen konnte.




Samstag, 9. Juli 2016

Moorleiche ...

.... haben wir keine entdeckt,

meine Freundin und ich. Wir treffen uns selten, doch wenn, dann sind diese von Vertrautheit geprägten Stunden etwas ganz Besonderes.
 
 
 Vorige Woche war´s dann wieder einmal so weit und wir haben das Göstlinger Hochmoor umrundet. Drei Stunden haben wir gebraucht für die kurze Strecke von etwa 2 km.
Viel hatten wir uns zu erzählen und zahlreiche Blumen haben uns in Begeisterung versetzt.
 
 
Besonders die in übergroßer Zahl blühenden und vielen verschiedenen Arten von Knabenkräutern haben uns fasziniert.
 
 
 
 
 
 
Hier nur einige Wenige dieser Artenvielfalt in gefleckt, weiß, rosa gemustert, dunkelrot bis violett - einfach prachtvoll!
 
     
 
Dazwischen Wiesenknöterich, Weißer Germer, Waldziest
sowie der Milchlattich,  der Gelbe große Fingerhut oder der gelbe Eisenhut
und viele viele andere ....
 
 
 ... am Waldrand säumten die zarten Sterne vom rundblättrigen Steinbrech
neben Farnen, Moosen, noch unermesslich viele weitere Blüten, Gräser und Kräuter den Weg.
 
 
Später im eigentlichen Moor begeisterten uns die zarten Blüten der Moosbeere
 
 
 und der Sonnentau.
 
 
Verschiedene Käfer, Grashüpfer und andere Insekten
 
 
 
sowie bunte Schmetterlinge, das Summen der Bienen und Zwitschern der Vögel rundeten diese abwechslungsreiche Wanderung ab.
 
Später, in den Abendstunden saßen wir noch lange gemütlich beisammen und ließen den Tag mit vertrautem Geplauder ausklingen. Es war einer jener schönen Tage die man nicht missen möchte.